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Das erste VertriebsKlima in 2016 bringt wieder interessante Einsichten in die Erwartungshaltung der Branchenexperten. So gehen deutlich weniger Experten davon aus, dass sich Verbrauchzentralen und Politik noch stärker in den Markt einmischen werden. Und trotz steigendem Wettbewerb sehen die Experten Chancen außerhalb der Heimatmärkte.

Beeinflussung durch Politik und NGOs nimmt ab

Auf allen Märkten gehen deutlich weniger Experten als im letzten Quartal davon aus, dass sich der Druck der Verbraucherzentralen und der Politik weiter erhöht. Diese gesamthafte Einschätzung lässt sich sicherlich auch darin begründen, dass das Thema Flüchtlingskrise viele andere Themen – und damit auch das Thema Energie – überschattet. Allerdings werden auch die weiter steigenden Wechselquoten, den Ruf nach mehr Wettbewerb leiser werden lassen. Im Vergleich zu den Stadtwerken, sehen die überregionalen und alternativen Versorger diese Entwicklung nicht ganz so rosig. Verständlich. Denn gerade auf den Märkten außerhalb des Heimatmarktes wird der Wettbewerb stärker und es wird mit harten Bandagen um jeden Kunden gekämpft. Das führt häufig dazu, dass auch Mittel außerhalb des Legalen herangezogen werden und hier Politik und Verbraucherschutzorganisationen deutlich häufiger einschreiten.

Mehr Wettbewerb, aber auch mehr Kunden

Gerade außerhalb der Heimatmärkte gehen wieder mehr Experten davon aus, dass die Anzahl der Wettbewerber weiter steigen wird. Sicher ist dies – neben den sinkenden Preisen auf den Beschaffungsmärkten – auch ein Grund dafür, dass die Mehrheit der Befragten das gesamte Preisniveau auf diesen Märkten weiter fallen sieht. Dass in dieser Konstellation auch mit aggressiveren Dumpingpreisen gerechnet wird, ist leicht nachvollziehbar. Dennoch glauben die Experten, dass auch unter diesen Bedingungen Kunden gewonnen werden können, insbesondere über den Online-Kanal. An einen weiteren Ausbau des Haustürgeschäfts glauben indes immer weniger der Experten.

Steigende Vorkosten

Aus Sicht aller Befragten werden die Gewinne weiter unter Druck stehen. Denn insbesondere bei den Netznutzungsentgelten und den Kundengewinnungs- sowie -bindungskosten geht durchweg die Mehrheit der teilnehmenden Experten von steigenden Kosten aus. Auch bei den Abgaben und Umlagen gehen die Experten von weiteren Steigerungen aus. Die Zustimmung zu dieser Einschätzung schwankt jedoch leicht von Markt zu Markt. Nichtsdestotrotz dürfte diese Entwicklung gerade bei den in letzter Zeit so beliebten Langfristverträgen zu Margenverlusten führen. Dies sehen auch die Experten insbesondere auf den Heimatmärkten so. Außerhalb der Heimatmärkte kann diese Erwartung offensichtlich durch eine günstigere Beschaffungspolitik leicht abgefedert werden.

Das effektweit VertriebsKlima befragt quartalsweise Experten aus Marketing und Vertrieb in der Energiewirtschaft zu ihrer Einschätzung des Energiemarktes in den nächsten 12 Monaten. Die so gewonnenen Erkenntnisse geben den Teilnehmern eine wertvolle Basis, um proaktiv ihre eigene Vermarktungsstrategie zu hinterfragen und zu optimieren. Die Einschätzungen des VertriebsKlima 01/16 basieren auf 81 Expertenmeinungen aus 33 Vertrieben. Wenn Sie die vollständigen Ergebnisse des effektweit VertriebsKlima interessieren, so können Sie diese unter effektweit VertriebsKlima herunterladen. Die Erhebung des VertriebsKlima 01/16 hat bereits begonnen. Nutzen Sie Ihre Einladung, um unter energie.vertriebsklima.de bis zum 31. Dezember teilzunehmen oder registrieren Sie sich ebenfalls unter effektweit VertriebsKlima.

 

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