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So, die Vorrunde der EM im neuen Modus wäre überstanden. In diesem Jahr standen sich so viele Teams wie nie im Wettbewerb und es passierte – nicht viel. Dicht gedrängtes Wettbewerbsfeld, wenig spektakuläres… da drängt sich der Vergleich zur EnergieWirtschaft auf.

Viele Wettbewerber heißt nicht gleich viel Wettbewerb

24 Teilnehmer. Das größte Teilnehmerfeld, dass es bei einer EM je gab. In einem solchen Feld mussten sich die kleinen, aufstrebenden Nationen mit den großen, etablierten Fußballnationen messen. Dabei war allen klar: Auch in der Hauptrunde ist genug Platz. Nur acht der 24 Teams werden die Vorrunde nicht überleben. Die Devise hieß also „überleben“. In einer solchen Situation geht es nicht darum, Akzente zu setzen, nicht darum neue Konzepte zu erproben. Es geht schlicht darum keine Fehler zu machen. Die Idee, die dahinter steckt: Ein anderer wird den Fehler schon machen und wenn es nur acht andere sind, haben wir schon überlebt. In der Konsequenz haben sich die Mannschaften in fast allen Spielen auf Sicherheits-Fußball beschränkt und wir bisher die torärmste EM überhaupt erleben.

Die Krux bei diesem Ansatz: Man kann eben auch nur überleben. Ins Finale kommt man mit dieser Strategie nicht, weil es eben nicht nur reicht, keinen Fehler zu machen sondern man auch aktiv Erfolg(e) erzielen muss. Es reicht nicht nur zu verteidigen, sondern man muss auch angreifen. Die große Frage wird es sein, ob es den Mannschaften gelingen wird, diesen Strategiewechsel vom letzten Vorrundenspiel zum ersten Hauptrundenspiel ad hoc umzusetzen.

Strategische Ausrichtung in der Energiewirtschaft

Ob die Energiewirtschaft sich noch in der Vorrunde befindet oder bereits in der Hauptrunde vermag ich nicht zu sagen. Gemessen am Verhalten der meisten Versorger tendiere ich allerdings eher zur Vorrunde. Das macht sicherlich auch erst einmal Sinn. Mit über 1.000 Strom- und fast 1.000 Gasversorgern ist das Wettbewerbsfeld dicht besetzt. In diesem Umfeld gilt für viele nur das Überleben. Doch – ähnlich wie bei der EM – stellt sich auch hier die Frage, ob man diese Strategie des Überlebens schnell genug in eine Strategie des Verdrängens (Siegens) transformieren und dann auch noch umsetzen kann. Denn diesen Wechsel bekommt man nur hin, wenn man die Ideen und Konzepte, die einen siegreich werden lassen sollen, bereits so trainiert hat, dass sie auch sofort gelingen (können).

Neue Geschäftsfelder, neue Produktvarianten, optimierte Prozesse und Kompetenzaufbau. Das sind die Spielformationen, Standardvarianten und Aufstellungen der Energiewirtschaft, um in der nächsten Stufe des Wettbewerbs wachsen zu können. Und das die ersten Mannschaften – zumindest teilweise – aus dem Wettbewerb ausscheiden, kann durchaus als Anzeichen dafür gewertet werden, dass die nächste Stufe bevorsteht (vgl. Blogbeitrag).

Warten Sie also nicht nur darauf, dass die anderen einen Fehler machen. Beginnen Sie eigene Akzente zu setzen.

P.S. Wenn Sie für diese und weitere Entscheidungen auf die Meinung zahlreicher Experten aus der Energiewirtschaft zurückgreifen wollen, beteiligen Sie sich doch einfach am effektweit VertriebsKlima unter energie.vertriebsklima.de.

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