„Könnt ihr das nicht selbst lösen?“

Ein Satz, den viele Führungskräfte sagen. Oft mit guter Absicht. Schließlich sollen Teams Verantwortung übernehmen und Probleme eigenständig lösen. Doch genau dieser Satz kann dazu führen, dass wichtige Entscheidungen zu lange hinausgezögert werden, Konflikte ungelöst bleiben und Risiken erst sichtbar werden, wenn es schon fast zu spät ist.

In dieser Folge erklärt Michael Stiller das Drei-mal-drei der Eskalation: Drei Fragen helfen Teams zu erkennen, ob sie weiterarbeiten, selbst entscheiden oder eskalieren sollten. Drei Informationen sorgen dafür, dass aus einer Eskalation eine entscheidbare Fragestellung wird. Und drei Reaktionen der Führung bestimmen, ob Schwierigkeiten künftig früher sichtbar werden.

So wird Eskalation nicht zum Zeichen gescheiterter Zusammenarbeit, sondern zu einem wirksamen Instrument, um rechtzeitig klare Entscheidungen herbeizuführen.

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Dr. Michael Stiller hat an der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik und Marketing promoviert. Nach Stationen in der Beratung (u. a. Marketing Partners, Simon Kucher) ist er aktuell Geschäftsführer von effektweit, einer Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Vertrieb. Dr. Michael Stiller lebt und arbeitet in Köln.

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